Gleich ob man sich nur die Logfiles anschaut oder mit Conversion Rates und KPI arbeitet – man braucht einen Vergleich, damit diese eine Aussage haben. Und deshalb ist es wichtig, dass man sich genau überlegt, welche Ziele man mit der Webseite erreichen will und wie sich diese in Zahlen ausdrücken sollen.

Wer zum Beispiel bereits eine erfolgreiche Webseite hat, aber ein neues Produkt einführen will, wird die Seiten dieses Produktes mehr verfolgen wollen als die allgemeine Performance des Webauftritts. Um aber zu sehen, ob das neue Produkt ebenso oft (oder häufiger) angeschaut oder gekauft wird wie bestehenden Produkte, setzt man die Aufrufe der bestehenden Produkte als Ziel. Jetzt kann man sehen, ob das neue Produkt sich dem Ziel nähert, darüber hinaus schießt oder weit davon entfernt ist. Man sollte allerdings bedenken, dass man eine Zeit lang die Zahlen beobachten muss, da es oft am Anfang viele Zugriffe gibt, die dann aber eventuell abebben.

Andere Ziele können sein, zu beobachten wie Kunden auf die Webseite kommen. Wenn man zum Beispiel eine Kampagne in den Sozialen Medien gestartet hat, dann will man den Erfolg daran messen, wie viele Leser über Facebook und Co. auch tatsächlich gekommen sind.

Meistens werden für solche Zwecke Cookies eingesetzt. Wer das macht, muss in der EU einen Hinweis darauf geben und die Zustimmung des Besuchers einholen, dass seine Besuche aufgezeichnet und ausgewertet werden. Mit der EU-DSGVO gibt es noch weitere Änderungen, so muss man die Daten extra speichern, die Benutzer haben das Recht, dass ihre Daten wieder gelöscht werden und man muss die gesetzlichen Vorschriften beachten, welche Daten wie lange gespeichert werden dürfen.

Gerade das “Recht auf Vergessen werden” wird zur Folge haben, dass man Daten noch schneller auswerten muss, um seine Ziele überprüfen zu können. Auf jeden Fall sollte man sich aber an die Vorschriften halten, denn Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen.